Aktualisiert am 8.12.2016:

Bürgerstammtisch am 1.12.2016

 

Am Donnerstag, den 1.12.16 fand der letzte Kommunale Bürgerstammtisch der Rohrer CSU im zu Ende gehenden Jahr statt. Ortsvorsitzender Siegfried Steinberger durfte sich wieder einmal über sehr rege Teilnahme freuen und dieses Mal sogar eine Ehrung vornehmen: Mit Überreichung einer Urkunde gratulierte er Ludwig Prantl zur 25jährigen Mitgliedschaft in der Partei.

Danach referierte Steinberger die Pläne des Ortsverbandes für die nächsten Monate: Vor allem wolle man bestehende Formate wie die regelmäßigen Bürgerstammtische, die Winterwanderung für Familien oder die Historische Ortsführung fortsetzen. Außerdem werden sich die Mitglieder tatkräftig beim Öffnen des Adventstürchens am 13. Dezember beteiligen. Auf dem Gelände des Transportunternehmens Steinsdorfer sollen Glühwein und Stollen serviert werden. Ebenso konnte der Ortsvorsitzende einen Besuch des neuen Kelheimer Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag in Aussicht stellen. Florian Hölzl, der für den frisch gewählten Landrat Martin Neumeyer ins Maximilianeum nachgerückt ist, werde Ehrengast bei einem der nächsten Stammtische sein.

In seiner Eigenschaft als Integrationsbeauftragter der Marktgemeinde gab Steinberger schließlich einen kurzen Abriss über die aktuelle Flüchtlingssituation in Rohr: Weil das Landratsamt derzeit keine Wohnungen mehr anmiete, sondern zentrale Unterbringungsmöglichkeiten favorisiere, sind im Markt Rohr zur Zeit keine neuen Asylbewerber zu erwarten. 

Fraktionssprecher Dr. Walter Fuchs berichtete im Anschluss aus der letzten Sitzung des Marktgemeinderates: Die Anwesenheit besonders vieler Gäste habe das große Interesse am geplanten Ausbau des Kleinfeldweges gezeigt. Dieser solle künftig eine vier Meter breite Fahrbahn und einen ein Meter breiten befahrbaren Gehweg mit niedriger Schwelle bekommen.

Außerdem sei die Schließung des Rohrer Standesamtes beschlossen worden: Hochzeiten seien zwar nach wie vor im eigenen Rathaus möglich, für Beurkundungen von Geburten und Sterbefällen müssten die Bürgerinnen und Bürger allerdings künftig nach Langquaid fahren. Die dortige Verwaltung übernehme diesen Service gegen eine Gebühr von 4,50 Euro pro Einwohner für Rohr. Dieser Schritt wurde von mehreren Anwesenden kritisiert. Zweite Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer betonte die positiven Aspekte in Rohr: Man könne immerhin mit einem Gymnasium, einer Grundschule und bald noch einer Kinderkrippe aufwarten. Auch die Grundversorgung im Alltag sei mit den beiden Hausärzten sichergestellt. Walter Fuchs ergänzte, dass in diesem Jahr erneut 30 Kommunen ihr Schwimmbad geschlossen hätten. Rohr halte dagegen nach wie vor am Freibad fest.



Aktualisiert am 3.11.16:

Bürgerstammtisch am 27.10.2016

 

Am 27.10.2016 hatte der CSU-Ortsverband Rohr und die Gemeinderatsfraktion zum traditionellen Bürgerstammtisch in den Gasthof Sixt geladen. Der CSU-Ortsvorsitzende Siegfried Steinberger begrüßte die zahlreich erschienen Besucher und zeigt sich sehr erfreut über das rege Interesse. Er betonte, dass in dieser Veranstaltung  jeder Bürger ernst genommen wird und dass für die CSU der Dialog mit dem Bürger ganz besonders wichtig ist. Bürgernähe könne nicht anders funktionieren als im Dialog. Schade fand er die Negativdarstellungen über die letzte Veranstaltung, wofür es in keinster Weise eine sachliche Grundlage gab. Eben dieses wollte man in einem persönlichen Gespräch klären, was aber ohne Angabe von Gründen verweigert wurde.
Als 2. Bürgermeisterin konnte Birgit Steinsdorfer wichtige Fragen zum allgemeinen Gemeindewesen beantworten. Als ein wichtiger Punkt wurde nach der Plakatierverordnung gefragt, die der Gemeinderat abgelehnt hatte. Zum einen gebe es bereits eine Verordnung, in der das wichtigste hierzu geregelt sei und zu anderen würde man nur weiteren Bürokratismus schaffen, dessen Einhaltung auch wieder überwacht werden müsse, so die einhellige Meinung. Die Ablehnung durch den Gemeinderat wurde sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen.                                          
Interesse bestand auch an den aktuell laufenden Projekten Feuerwehrhaus, Kinderkrippe und Bauland. Der Eindruck nach Außen, dass nichts vorwärts gehe, würde nicht stimmen. Beim Feuerwehrhaus rechnet man im nächsten Jahr mit dem Baubeginn. Man freute sich, dass die Feuerwehr Rohr endlich das schon so lange dringend benötigte Feuerwehrhaus bekommt. Betont wurde auch, wie wichtig es sei, dass 2017 die Kinderkrippe in Betrieb gehe. Die Eltern würden sich zum einen darauf verlassen und zum anderen gäbe es endlich auch eine Entlastung für den Kindergarten.                                                                                                                                         Für alle Projekte, die nicht zur Pflichtaufgabe der Gemeinde gehören, wäre in den nächsten Jahren kein Spielraum, so die Anwesenden. Die finanziellen Möglichkeiten  der Gemeinde geben einfach nicht mehr her. Ohne sparsame Haushaltspolitik wird es in den nächsten Jahren nicht gehen.
Abschließend gab Birgit Steinsdorfer bekannt, dass sich der CSU-Ortsverband dieses Jahr zum ersten mal am Rohrer Adventskalender beteiligen wird. Am Dienstag, 13.12.2016 wird in der Steinsdorfer Halle ein Türchen geöffnet. Dazu ist die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen.


aktualisiert am 23.9.2016:

Bürgerstammtisch mit Wahlanalyse

Der CSU-Ortsverband und die CSU-Gemeinderatsfraktion luden zum öffentlichen Bürgerstammtisch
am Donnerstag 22. September um 19:30 Uhr in den Gasthof Sixt ein. Die zahlreich erschienenen Besucher wurden aktuell über den Ausgang und die Hintergründe der Landratswahl am letzten Sonntag, bei der Martin Neumeyer auf Anhieb Landrat wurde, informiert. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Ortsvorsitzende Siegfried Steinberger für die hervorragende Unterstützung der CSU-Mitglieder, ohne die dieses Spitzenergebnis nicht möglich gewesen wäre. Umso bemerkenswerter sei der Erfolg, weil bei 6 Mitbewerbern jeder mit einer Stichwahl gerechnet hatte.

Als Nächstes wurde das Aus für die Eltern-Kind-Gruppe in Rohr diskutiert. Seit mehr als 20 Jahre ist die Eltern-Kind-Gruppe eine äußerst beliebte und sehr etablierte Einrichtung, die sehr gerne von vielen Eltern mit Kleinkindern genutzt wurde. Die im Gemeinderat zuletzt diskutierte Lösung im Sportheim steht vor dem Aus. Das bedeutet, dass in der gesamten Gemeinde Rohr kein Raum für 2 Stunden in der Woche zu finden ist. Verständnis dafür hatte keiner, zumal in den letzten Jahren viele kommunale Liegenschaften für sehr viel Geld von der Gemeinde saniert und renoviert wurden.Beim Bestreben nach einer familienfreundlichen Gemeinde ist dies ein weiterer Rückschritt. Genauso wenig Verständnis hatten die Anwesenden für die Auslagerung des Standesamtes nach Langquaid. Man würde sich Schritt für Schritt selber auflösen. Erst geht die Schule nach Siegenburg und jetzt verlagert man das Standesamt nach Langquaid. Irgendwann würde das Rathaus alleine dastehen. Das könne man dann auch auflösen, so die Anwesenden.

Als weiteres Thema wurde die aktuelle Entwicklung der Infrastruktur in der Gemeinde diskutiert. Aktuell fehle in der Gemeinde ganz besonders Bau- und Gewerbeland. Immer mehr junge Leute würden die Gemeinde verlassen und wegen des Fehlens von Bauplätzen auf andere Gemeinden ausweichen. Genauso sei der Wegzug des nächsten Gewerbetreibenden nur eine Frage der Zeit, da immer noch kein Gewerbegebiet zur Verfügung steht. Insgesamt stellten die Anwesenden fest, dass in Sachen Gemeindeentwicklung trotz hoher Ausgaben bisher noch nichts passiert sei. Stillstand ist Rückschritt, besonders jetzt braucht die Gemeinde mutige Entscheidungen mit Weitblick.. 

 

Aktualisiert am 5.8.2016:
Stammtisch mit CSU-Landratskandidat Martin Neumeyer

Am Donnerstag 4.8.2016 um 19.30 Uhr fand im Gasthof Sixt der Bürgerstammtisch mit Martin Neumeyer, dem CSU-Kandidaten für die Landratswahl Kelheim am 18. September statt.

Der CSU-Ortsvorsitzende Siegfried Steinberger begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger. Steinberger zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung und stellte Martin Neumeyer als Kandidat für die Landratswahl am 18. September vor. Aktuell ist Neumeyer Abgeordneter des Bayerischen Landtags, stellvertretender Landrat des Landkreis Kelheim, Kreisrat, Stadtrat in Abensberg und CSU-Kreisvorsitzender. Vor allem von seiner Erfahrung als Politiker und seinen guten Kontakten zur bayerischen Staatsregierung könne der gesamte Landkreis mit ihm als Landrat profitieren und sich weiterentwickeln.

Martin Neumeyer stellte den Bürgerinnen und Bürgern sein Programm vor, das er als Landrat umsetzen würde. Hierbei betonte er das enorme Potential des Landkreises Kelheim durch die geografische Lage zwischen den großen Städten Ingolstadt, Regensburg und Landshut. Zum einen kann sich der Landkreis als Wohnstandort etablieren- mit allen damit verbundenen Vorteilen, zum anderen findet Gewerbe optimale Voraussetzungen für Entwicklung und Innovation. Als weiteren Standortfaktor nannte er den Tourismus, der auch in Rohr von großer Bedeutung sei, die Krankenhäuser in Kelheim und Mainburg, sowie den ÖPNV. Die Schulstandorte -ganz besonders auch das Gymnasium in Rohr- müssen und werden auch erhalten bleiben. Großes Engagement werde er auf die besonders notwendigen Geschwindigkeitsbeschränkungen an den Gefahrenstellen in Alzhausen und Bachl legen. Ebenso bedeutsam sind für ihn der Schutz der Bevölkerung vor der Lärmbelästigung an der A93 für die angrenzenden Ortsteile Bachl und Sallingberg.

In der anschließenden Diskussion waren vor allem gemeindespezifische Themen interessant, wie die Kreisumlage und das Fehlen von Bau- und Gewerbegebieten, welche sehr schwierige Genehmigungsverfahren auch im Landratsamt durchlaufen.


Kinderkrippe wird mit 2 Gruppen realisiert

aktualisiert am 15.5.16:

Der CSU Ortsverband begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Marktgemeinderates, die Kinderkrippe im Gebäude der Grundschule sofort mit 2 Gruppen auszustatten. Die Bedarfsermittlung hat eindeutig ergeben, dass eine Gruppe den Bedarf nicht decken kann. Der Standort Grundschule ist eine langjährige Forderung der CSU, der nun endlich Wirklichkeit wird. Die Entscheidung für die zweite Gruppe wird langfristig die Gemeindefinanzen schonen und verbessert entscheidend die Infrastruktur in der Gemeinde. Der Überlastung des Kindergarten wird hier endlich entgegengewirkt. 
Dies kann aber nur ein erster Schritt sein, die Gemeinde zukunftsfähig zu machen und den Abstand zu den Nachbargemeinden zu verringern. Nur wenn bedarfsgerechte Bau- und Gewerbegebiete ausgewiesen werden, kann der Markt Rohr konkurrenzfähig bleiben. 



Bürgerstammtisch am 28.4.2016

aktualisiert am 2.5.2016 

Am Donnerstag der letzten Woche lud die CSU-Marktgemeinderatsfraktion erneut zum Kommunalen Bürgerstammtisch in den Gasthof Sixt ein. Ortsvorsitzender Siegfried Steinberger freute sich, dass diese Treffen mittlerweile zur festen Institution geworden seien und von der Bevölkerung immer besser angenommen würden. Wie üblich bat er zu Beginn Zweite Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer um einen Überblick zu den aktuellen Belangen der Lokalpolitik.

Diese musste zuallererst feststellen, dass sich hinsichtlich eines neuen Feuerwehrhauses im prüfenden Landratsamt noch immer nichts getan habe. Derzeit würden insbesondere Aspekte des Emissionsschutzes untersucht. Dafür gehe es mit den Planungen einer Kindertagesstätte in der Räumen der Grundschule gut voran. Die CSU habe hier eine langjährige Forderung sogar einschließlich des gewünschten Standortes durchsetzen können. Auf Nachfrage aus dem Kreis der interessierten Zuhörerschaft erklärten sowohl die Zweite Bürgermeisterin als auch die übrigen Fraktionsmitglieder, dass sie letztlich durchaus mit der Entscheidung einverstanden seien, vorerst nur eine Gruppe mit maximal 15 Kindern zu eröffnen. Man müsse aber bedenken, dass es für eine künftige Erweiterung, die laut Bedarfsermittlung bald zu erwarten sei, keine Zuschüsse mehr gebe. Als Problem bei Projekten dieser Größenordnung sah man auch das generelle Fehlen von Finanzierungskonzepten. Das Prinzip "Gießkanne" würde hier nicht mehr funktionieren. Steuergelder müssen gezielt eingesetzt und sinnvoll ausgegeben werden.

Eine weitere Wortmeldung galt der künftigen Nutzung des Mobiliars der Schulküche, wenn diese im Zuge des Umbaus der Kita weichen muss. Einige der Geräte sollten dann der Mittagsbetreuung in den entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Der ebenso benötigte Handarbeitsraum werde in den jetzigen Physiksaal wechseln, der seinerseits mit dem Wegfall der Hauptschule seine Bedeutung verloren habe.

Sehr zufrieden zeigte sich Steinsdorfer in Bezug auf das Rohrer Freibad: Alle Beckenarbeiten seien abgeschlossen worden, so dass bei passender Witterung der normale Betrieb aufgenommen werden könne – zwar ohne Kinderbecken, dafür aber wieder mit einem Kiosk. Die letzte Inspektion habe dem Bad hervorragende Wasserqualität bescheinigt. Dies habe man in der Runde der Anwesenden erwartet, zumal dies in den letzten Jahren immer der Fall war. Die aktuelle Diskussion könne man nicht nachvollziehen. Fraktionssprecher Dr. Walter Fuchs bedauerte, dass in der mittelfristigen Finanzplanung des Marktes keine weiteren Mittel für das Freibad vorgesehen seien. Angesichts der vielen übrigen Herausforderungen in den nächsten Jahren seien dafür aber eben keine Spielräume vorhanden.

Mehrere Teilnehmer wünschten sich hier mehr Visionen der christsozialen Gemeinderäte. Es gelte die Frage zu beantworten, wie man Rohr mit den vorhandenen Ressourcen so attraktiv wie möglich machen könne. Um dem auch statistisch belegten Problem der Überalterung entgegenzuwirken, sollten vor allem Anreize für junge Familien geschaffen werden. Weitere Themen waren der aktuell entstehende Obstbaumlehrpfad am Wirtschafts- und Radweg nach Alzhausen und ein fehlender öffentlicher Veranstaltungsort, den alle Vereine nutzen können. Gern stellte Fraktionssprecher Fuchs in diesem Zusammenhang fest, wie wichtig gerade das Diskussionsformat „Bürgerstammtisch“ sei, um möglichst konkrete Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu bekommen. Transparenz und Bürgernähe können eben nur so gelingen. Abschließend informierte der Ortsvorsitzende Siegfried Steinberger über die aktuell anstehenden Termine: 29.5.2016 CSU-Informationsstand an der Rohrer Gewerbeschau mit dem Landtagsabgeordneten und dem Landratskandidaten Martin Neumeyer, am 7.6.2016 Informationsfahrt zum Bayerischen Landtag und am 7.8.2016 die Historische Ortsführung. Näheres unter www.rohr-csu.de


Wasserspielplatz und Kinderkrippe - Ideen der CSU werden endlich umgesetzt

 Aktualisiert am 19.2.2016

Mit dem Wasserspielplatz im Freibad und der Kinderkrippe gehen zwei Projekte in die Phase der Umsetzung, die Ideen und langfristige Forderungen der CSU sind.
Der Wasserspielplatz, der durch den Antrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Walter Fuchs initiiert wurde, geht zur Zeit in die Phase der Umsetzung. Schade ist nur, dass er nicht wie üblich im Ausschuss "Mensch und Kultur", der dafür zuständig ist bzw. in der Lenkungsgruppe Freibad geplant wird. Vielmehr musste unkoordiniert geplant werden, was zur Folge hat, dass zur Zeit eine Fertigstellung bis zur Freibaderöffnung im Mai mehr als fraglich ist. Unsinn, wie zu glauben, dass man das Kinderbecken am jetzigen Standort nochmal wiederbeleben könne verhindert, dass nachhaltige Lösungen umgesetzt werden.

Besonders erfreulich ist die aktuelle Planung der Kinderkrippe in der Grundschule. Übersehen wird hier allerdings, dass 15 Krippenplätze, die frühestens ab Sommer 2017 (!) zur Verfügung stehen, den zur Zeit vollkommen überfüllten Kindergarten nicht entlasten. Notwendig wären hier offensive Lösungen, die zum einen für das Kindergartenjahr 2016/17 noch in diesem Jahr wirksam werden und zum anderen aus mindestens 24 Plätzen für unter 3-jährige bestehen müssten. Zuschuss gibt es nur bis Ende 2016, eine Erweiterung muss die Gemeinde dann selber finanzieren. Alles andere wird die Gemeinde nicht vom letzten Platz im Landkreis wegbringen.

 

 

 

Kommunaler Bürgerstammtisch am 28. Januar im Gasthof Sixt 
 
Aktualisiert am 30.1.2016

Am vergangenen Donnerstag fand der erste Kommunale Bürgerstammtisch der Rohrer CSU-Gemeinderatsfraktion im neuen Jahr statt – dieses Mal mit besonders vielen Besuchern. Die christsozialen Marktgemeinderäte mit Zweiter Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer und Fraktionssprecher Dr. Walter Fuchs an der Spitze stellten sich den zahlreichen interessierten Fragen der Bevölkerung.

Lange und kontrovers wurde beispielsweise das gleich zu Beginn des Treffens eingebrachte Anliegen der finanziellen Jugendförderung diskutiert. Steinsdorfer erläuterte dazu, dass entsprechenden Anträgen der Rohrer Vereine stets stattgegeben werde, was Ortsvorsitzender Siegfried Steinberger um den Gedanken ergänzte, dass sich die Marktgemeinde ja auch um Unterhalt und Pflege öffentlicher Räume wie der Turnhalle oder der Fußball-, Bolz- und Spielplätze kümmere. Fuchs machte überdies auf den persönlichen Einsatz der kommunalen CSU-Mandatsträger aufmerksam und zählte die vielfachen Angebote des Ortsverbandes auf: Die wieder für Sonntag 14. Februar geplante Familienwinterwanderung, das Kinderferienprogramm oder die Fahrt zum Münchner Flughafen würden bestens angenommen. Einigkeit erzielte die Runde in der Frage des ehemaligen Jugendraumes: Dieser könne nur wieder eröffnet werden, wenn eine qualifizierte Betreuung dafür verantwortlich zeichne. Hier könne man sich eventuell am Vorgehen der Nachbarkommune Langquaid orientieren.

Weiter kamen recht konkrete Fragen nach dem aktuellen Schuldenstand der Marktgemeinde, der trotz Ausbleiben wichtiger Investitionen gestiegen ist, den Planungen zum neuen Feuerwehrhaus, wo Unverständnis herrscht bezüglich der fehlenden Genehmigung durch das Landratsamt und der Unterbringung der Asylbewerber auf. Steinberger führte dazu in seiner Eigenschaft als Integrationsbeauftragter aus, dass für die Unterbringung bereits anerkannter Asylbewerber und Flüchtlinge nicht mehr der Landkreis, sondern die Kommune selbst zuständig sei. Die Reaktion auf seinen Aufruf, privaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sei allerdings bislang ernüchternd gewesen. Hier müsse die Gemeinde in eigener Zuständigkeit tätig werden. 

Schließlich berichteten die anwesenden Vertreter des Ausschusses „Mensch und Kultur“ noch über den aktuellen Stand zum Wasserspielplatz im Freibad, der vorerst anstelle des nicht mehr genehmigungsfähigen Kinderbeckens errichtet werden soll: Dieser Vorschlag der CSU-Fraktion sei zwar im Marktgemeinderat auf äußerst breite Zustimmung gestoßen, finde aber noch nicht die nötige Unterstützung des Bürgermeisters, der das weitere Vorgehen federführend begleiten müsste. Alle Anwesenden waren sich im Unverständnis darüber einig: Nicht nur für junge Familien mit Kindern sollten doch die erforderlichen Umbaumaßnahmen in jedem Fall vor der diesjährigen Badesaison abgeschlossen sein.