Aktualisiert: 14.06.2015 

 

Ziele:

Die zentralen Punkte unserer Politik sind der Ausbau der Infrastruktur, die Schaffung optimaler Bedingungen für das ortsansässige Gewerbe, die Förderung von Familien, den Ausbau der Kinderbetreuung und den Einzug der neutralen Finanzierung ohne Belastung zukünftiger Generationen.

Unser Hauptanliegen ist, Familien eine hohe Lebensqualität im ländlichen Raum zu bieten. Durch seine zentrale Lage und den vielen Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten bietet Rohr die einzigartige Möglichkeit. Leben genießen auf dem Land, kurze Wege in die Stadt.

 

Ortsentwicklung:

Ortsentwicklung bedeutet die Zukunft der Infrastruktur der Marktgemeinde Rohr:  

- wie kann sie aktiv gestaltet werden,

- wie präsentiert sich die Gemeinde nach außen und

- was kann in Rohr noch besser gemacht werden. 

Mit Nachdruck muss das schnelle Internet, die Breitbandversorgung bis in die Ortsteile vorangetrieben werden. Eine optimale Breitbandversorgung sehen wir als Grundvoraussetzung für eine zukunftsorientierte Entwicklung aller Gemeindeteile. Breitbandversorgung ist Voraussetzung für künftige Gewerbeansiedelungen, auch in den Ortsteilen, für alle bestehenden Gewerbebetriebe, für alle Landwirte und natürlich auch für alle anderen Bürger einer Wohngemeinde, wie sie sich Rohr überwiegend darstellt.

Beim Lückenschluss der Staatsstraße 2230 bis Rohr soll ein begleitender Geh- und Radweg eingeplant werden. Man hätte dann über Sallingberg einen Anschluss an das überregionale Fahrradnetz. Die Geschwindigkeitsbegrenzung und die baulichen Veränderungen an der Kreuzung in Laaberberg wurden durch 2000 Unterschriften aus der Gemeinde unterstützt. Warum soll, was in anderen Gemeinden funktioniert, nicht auch in Rohr funktionieren? Wir werden uns auf jeden Fall dafür einsetzen.

Die Gemeinde muss günstiges Bauland anbieten. Der Aspekt Wohngemeinde muss in den Vordergrund rücken. Die Lage der Gemeinde dafür ist ideal, 35 km nach Regensburg und Landshut, 50 km nach Ingolstadt und 100 km nach München. Genau deshalb muss es möglich sein, zusätzliche Familien nach Rohr zu holen. So kann man sich auch ein Stück vom Speckgürtel der Großstädte abschneiden. Die Senkung der Gewerbe- und Grundsteuern muss weitergetrieben werden. Solche Maßnahmen generieren zusätzliches Wachstum für die Gemeinde, wovon sie dann letztendlich wieder profitiert.

Große Gewerbegebiete gehören in Autobahnnähe, Wohnen mit entsprechender Qualität soll in Rohr und seinen Ortsteilen möglich sein.


Familie und Senioren:

Der Bereich Familie und Senioren beschäftigt sich mit allen Themen bezüglich Familien, Kindergarten, Schulen und Senioren.  

Rohr und auch alle Ortsteile wandeln sich in den nächsten Jahren zu einer Wohngemeinde. Um Familien nach Rohr zu bringen, muss günstiges Bauland  angeboten werden. Ein Baulandprogramm zu finanziellen Unterstützung junger Familien muss aufgelegt werden. Die Bauplatzausweisung muss schnellstmöglich wieder angegangen werden.

Um diese Ziele zu realisieren ist es wichtig, eine lückenlose, flexible Kinderbetreuung ab 0 Jahre anzubieten. Das Betreuungsangebot muss in Rohr und auch bezahlbar sein. Aktuell gibt es lediglich eine Kindergarten, der lediglich die Betreuung ab 3 Jahre sicherstellen kann. Für alle jüngeren Kinder gibt es, obwohl die Eltern einen Rechtsanspruch haben, keine Betreuungsplätze.

Die Rohrer Grundschule muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Aktuell gibt es bei 6 Klassen keine Diskussion. Langfristig, um den Erhalt der Schulen und Freizeiteinrichtungen zu sichern, müssen familienfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die lückenlose Kinderbetreuung ist hier absolute Voraussetzung.   


Landwirtschaft, Energie und Umwelt:

Das Thema Landwirtschaft, Energie und Umwelt beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und natürlich auch mit den Gefahren, die die Zukunft in diesen Bereichen für die Gemeinde mit sich bringen wird und wie man mit diesen umgeht.

Die Energieversorgung in der Gemeinde hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Man muss sich nur die Zahl der Photovoltaikanlagen, der Biogasanlagen und der Anlagen mit sonstiger regenerativer Energie vor Augen halten, die im Gemeindebereich in den letzten Jahren geschaffen wurden. Allein auf den gemeindlichen Liegenschaften sind zwischenzeitlich fast 200 kWp PV- Leistung installiert.

Gute Beispiele für weitere Projekte in diesem Bereich wären die Umstellung des Freibades auf Solarheizung (z. Z. 8000 l Heizöl pro Jahr), die Schaffung eines Solarparks mit Bürgerbeteiligung ist zu prüfen, und die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik, zum Beispiel bei der Kirchturmbeleuchtung.

Im Bereich Umwelt- und Naturschutz setzen wir uns für die Renaturierung der Gewässer im gesamten Gemeindebereich ein. Wie der Radweg nach Laaberberg zeigt, kann Renaturierung zum einen Hochwasserschutz für Unterlieger und gleichzeitig gesteigerte Freizeitmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger bringen.


Jugend und Kultur:

Das gesellschaftliche Leben und der Freizeitwert in der Gemeinde hängen im westlichen von den Vereinen und deren Jugendarbeit ab.

Als Beitrag von der Gemeindeseite sehen wir die Wiederbelebung des Jugendtreffs unter professioneller Aufsicht. Dazu muss ein fester (Teilzeit-)Jugendpfleger von Seiten der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. In Langquaid findet ein solches Projekt bereits erfolgreich statt. Die Vereine müssen in der Jugendarbeit unterstützt werden. Das Ferienprogramm, dass hervorragend ist, muss weiterhin gefördert und attraktiv gehalten werden. Die CSU wird wie jedes Jahr mit eigenen Beiträgen vertreten sein.

 

Globalisierung

Die Begegnung der Kulturen, der weltweite Informationsaustausch, das gemeinsame Europa und die Globalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft werden auch in unserer Gemeinde sichtbar. Immer mehr Menschen und Völker können in Demokratie und Freiheit leben und immer mehr, die es nicht dürfen, streben danach. Partner arbeiten weltweit zusammen. Millionen von Menschen lernen sich über die Kontinente hinweg kennen. Diese Entwicklung ist eine große Chance für die Verständigung der Völker. Es gibt auch in unserer Gemeinde immer mehr Einwohner, die in international tätigen Konzernen arbeiten und für die der Kontakt diesen Mitbürgern etwas Normales geworden ist.

Globalisierung ist nicht nur eine wirtschaftliche Herausforderung, sondern auch eine kulturelle. Wir müssen die Vielfalt von Heimat und Kultur als das menschliche Gesicht unserer Welt begreifen. Nur wer den Wert seiner eigenen Kultur kennt, ist zu Toleranz fähig und kann die Welt auch mit den Augen des Anderen sehen. Weltoffenheit und Heimatliebe gehören zusammen. Die Wertschätzung der eigenen Kultur stiftet Identität und Zusammenhalt. Das ist die Voraussetzung für den Dialog mit anderen Kulturen. Wir müssen alles tun, damit kulturelle Unterschiede nicht als Feindbilder und zu aggressiver Abgrenzung missbraucht werden.

Export und Welthandel sichern in Deutschland Arbeitsplätze. Deutschland zählt zu den Gewinnern offener Märkte. Die Globalisierung bringt vielfältige neue Möglichkeiten. Wir kennen aber ebenso die Ängste der Menschen, die Risiken, die Belastungen und die negativen Auswirkungen als Folge des raschen Strukturwandels der Wirtschaft.
In der Informations- und Wissensgesellschaft wird weltweit Altes immer schneller durch Neues ersetzt. Jeder Einzelne,
jedes Unternehmen und unsere Gesellschaft insgesamt stehen im globalen Wettbewerb um Bildung, Innovationen und
Arbeitsplätze.

Die Entwicklung und die Folgen der Globalisierung im Interesse der Menschen mitzugestalten, ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Es ist unser Anspruch, die Spaltung in Verlierer und Gewinner der Globalisierung durch eine gestaltende Politik zu überwinden. Kreativität eröffnet Chancen. Wissen schafft Wohlstand. Nur mit Mut und Tatkraft sichern wir unseren Lebensstandard und unsere soziale Zukunft.