Familien-Winterwanderung nach Ursbach 

Die alljährliche Familienwinterwanderung des CSU-Ortsverbandes führte dieses Mal zum Erlebnisbauerhof der Familie Mayerhofer nach Ursbach. Bei gutem Wanderwetter machten sich knapp 50 Personen vom Parkplatz am ehemaligen Salzlager in Rohr auf den Weg nach Ursbach. Dabei waren  neben den Erwachsenen  auch viele Kinder, die sich schon auf den Streichelzoo mit Katzen, Pferden, Lamas, Alpakas usw. freuten.

Nach gut einer Stunde Fußmarsch kam man in Ursbach an. Die Kinder nahmen sofort den Riesenstrohhaufen in Beschlag und bauten Verstecke oder  ließen sich im Stroh treiben. Andere führten die Pferde durch den Garten oder schauten auf die Lamas und Alpakas, die sich anfangs zurückzogen, dann aber doch neugierig waren, wer denn die Besucher seien.

Die Erwachsenen waren zwischenzeitlich im Bauernhofcafe und konnten in Ruhe Cafe trinken und herrlichen selbstgebackenen Kuchen von der Familie Mayerhofer genießen. Als Höhepunkt des Nachmittags, spendierte die CSU eine Fastensuppe und den Kindern warme Wiener.

Gestärkt  und erholt machte man sich gegen 17 Uhr auf den Rückweg nach Rohr. Die Kinder, mittlerweile war es dunkel geworden, leuchteten mit brennenden Fackeln den Weg, so dass dann gegen halb 7 alle wieder zurück in Rohr waren.

Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, der es wirklich wert war und allen Freude bereitet hat.

 

 

Wasserspielplatz für das Freibad

 

Aktualisiert am 25.11.2015 Der CSU-Fraktionsvorsitzende Walter Fuchs stellte in der Gemeinderatssitzung am 24.11.2015 den Antrag, im Freibad anstelle des Kinderbeckens, dessen Betrieb 2016 nicht mehr zulässig ist, einen naturnahem Wasserspielplatz zu errichten. Durch diese Maßnahme wird die Attraktivität des Freibades nicht nur erhalten, sondern sogar noch gesteigert. Vor allem wird verhindert, dass das Freibad durch das Fehlen des Kinderbeckens insbesondere für Familien uninteressant wird. In der Gemeinderatssitzung war die Tendenz eindeutig für den Antrag, auch deshalb, weil Herr Fuchs ein Beispiel vorstellte, in dem eine vergleichbare Maßnahme in diesem Jahr für 50.000 € realisiert wurde und er so die Machbarkeit für das Rohrer Freibad belegen konnte. Die Lenkungsgruppe Freibad wird umgehend die Planung übernehmen und die Freibadbesucher werden bei Eröffnung im Sommer 2016 eine neue Attraktion vorfinden.

-Antrag-



Moderne Gemeindepolitik erfordert Flexibilität und Weitsicht

 

Aktualisiert am 4.11.2015

Die aktuellen Ereignisse wie das Fehlen von Kinderbetreuungsplätzen und die Schließung des Kinderbeckens im Freibad sind Ergebnis der aktuellen Falschausrichtung der Gemeindepolitik. Es sind nicht die Pflichtaufgaben der Gemeinde schuld, dass es kein neues Kinderbecken im Rohrer Freibad gibt. Es sind auch nicht irgendwelche Ausgaben für Feuerwehr oder Sportheim schuld. Fakt ist dass man ein Kindebecken für über 400.000 € niemals vor dem Bürger rechtfertigen kann, auch nicht dann, wenn es finanzierbar gewesen wäre und man sich damit gerne profiliert hätte. Nach einer genauen Recherche wäre es von vorneherein klar gewesen, dass eine sinnvolle Lösung für die Hälfte niemals zu bekommen ist. So wurden über den Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren wertvolle Ressourcen verschwendet. Hätte man diese für eine Kita verwendet, wäre man jetzt schon einen erheblichen Schritt weiter. Die derzeitige Situation im Kindergarten war absolut vorhersehbar. Es reicht nicht, wenn man es nachher feststellt.  

Überbelegung des Kindergartens verhindert vernünftige und sinnvolle Lösung des Kinderbetreuungsproblems

 

Aktualisiert am 15.10.2015

Die Diskussion der Kinderbetreuungssituation in der Gemeinde rückt immer mehr in den Vordergrund. Nachdem man in den letzten Jahren bei Überbelegung des Kindergartens einfach immer die gesetzlich zugelassen Spielräume ausnutzte und einfach am Kindeswohl vorbei die Kinderzahl erhöht hat, ist man jetzt an einem Punkt angekommen, wo das Problem so nicht mehr gelöst werden kann. In den nächsten Jahren ist, bedingt durch geburtenstarke Jahrgänge, mit einem erheblichen Defizit an Kindergartenplätzen zu rechnen. Auch Gesetzeslücken vergrößern oder vermehren Kindergartenräume nicht. Die Einstellung, das sich die Probleme schon von selber lösen würden, führte dazu, das wertvolle Ressourcen für nicht realisierbare Objekte verschwendet wurden. Die realen Bedürfnisse wurden zum einen nicht erkannt oder einfach ignoriert.

Die einzige  sinnvolle Lösung wäre gewesen, genauso, wie es in anderen Gemeinden bereits schon vor Jahren umgesetzt worden ist, die Schaffung einer Kindertagesstätte ausschließlich für unter-3-jährige. In beinahe allen umliegenden Gemeinden wurde dieses Problem bereits gelöst. Aktuell ist die paradoxe Situation entstanden, dass die Eltern zwar die gewünschten Kinder haben, aber keine Betreuungsmöglichkeit seitens der Gemeinde angeboten wird.

Als einzige finanzierbare Lösung favorisieren wir schon seit längerer Zeit die Räume der ehemaligen Hauptschule. Diese Lösung wird immer wieder verworfen, da angeblich alle Räume belegt seien. Nachvollziehbar ist das nicht, wo doch früher eine 9 stufige Schule mit mehr als 200 Schülern untergebracht war und jetzt eine 4 stufige Schule mit etwas mehr als 100 Schülern alle vorhandenen Räume brauchen soll. Wenn man aktuelle Probleme angehen will, dann ist eine engagiertere und zielführendere Vorgehensweise erforderlich.  

Kindergarten kann 2015/16 den Bedarf nicht decken - Nachbargemeinden helfen aus

Aktualisiert 29.07.2015

Seit längerer Zeit werden Autofahrer am Rohrer Ortseingang von Plakaten begrüßt, die Familien mit Kindern Rohr als eine vorbildliche Wohngemeinde präsentieren, die neben günstigem Bauland eine gute Infrastruktur besonders für Familien verspricht.
Die Realität sieht allerdings etwas anders aus. Eine Kinderkrippe, die mittlerweile in jeder Gemeinde Standard ist, gibt es gar nicht und der Kindergarten ist heillos überfüllt. Für das Kindergartenjahr 2015/2016 besteht sogar eine Warteliste. Eltern, die unbedingt eine Kinderbetreuung benötigen, sind auf Nachbargemeinden ausgewichen. Wer aktuell noch kurzfristig Betreuungsbedarf hat, wird ganz einfach abgewiesen.
Aktuell sind in den 3 altersgemischten Kindergartengruppen ab kommendem September 29/29/30 Kinder.
Zwei sind unter drei Jahre, so dass alle Plätze belegt sind. Trotz Rechtsanspruch gibt es außer Tagesmüttern keine Kinderbetreuung für unter 3-Jährige Kinder in der Gemeinde. Zuzüge scheitern an fehlenden Betreuungseinrichtungen für Kinder. Durch Arbeitszeitverlängerung des Kindergartenpersonals konnte man die Zahl der zulässigen Kinder pro Gruppe zwar erhöhen, aber die eigentlich wichtigen Faktoren, wie die Größe der Räume und die Anzahl der Erzieherinnen sind gleich geblieben. In der Realität bedeutet dies, dass sich die Kinder im Gang umziehen müssen (auch im Winter), dass zusätzliche Tische und Stühle die Räume noch kleiner machen und dass das Mittagessen erst ausgegeben werden kann, nachdem die erste Gruppe beendet ist.
Eine ähnliche Situation gab es schon vor ca. 5 Jahren. Schon damals wurde die Zahl der Kinder als einmaliges Ereignis abgetan und einfach "ausgesessen". Die gleiche Vorgehensweise geschieht nun auch im Jahr 2015/16. Spätestens seit der Anmeldung im Frühjahr 2015 sind die Zahlen in der Gemeinde bekannt. Passiert ist gar nichts, da man angeblich nichts tun könne. Ergo handelt es sich um einen Systemfehler, der sich in regelmäßigen Abständen wiederholt.
In anderen Gemeinden wurden solche Situationen durch Notgruppen z.B. in leerstehenden Schulräumen bzw. durch Aufstellen von Containern gelöst. Dies wäre auch in Rohr möglich gewesen. Genug Zeit hätte man gehabt. Jede Notlösung wäre besser gewesen, als dass die Kinder in anderen Gemeinden betreut werden. 

 

Planungsgruppe wird eingesetzt: Freibad-Sportheim-(altes)Feuerwehrhaus

 

Aktualisiert: 10.7.2015Nachdem sich in einer der letzten Sitzungen der Gemeinderat einstimmig für den Erhalt des Freibades ausgesprochen hat, wurde ganz besonders auch auf Initiative der CSU eine Planungsgruppe Freibad eingesetzt. Es soll das ganze Areal, Freibad, Sportheim und altes Feuerwehrhaus, einem Stresstest unterzogen und nach sinnvollen und bezahlbaren Lösungen gesucht werden. Aktuell geht es darum, im Jahr 2016 auf jeden Fall den Besuchern ein Kinderbecken bieten zu können. Als erstes muss geprüft werden, ob nicht doch das bestehende Kinderbecken auch 2016 eine Betriebserlaubnis bekommt. Eine vorschnelle Planung eines Kinderbeckens, die nicht Ergebnis einer Gesamtplanung ist, kann nicht optimal sein, da zu viele Aspekte ganz einfach unberücksichtigt bleiben. Erst wenn man den Weg und das Ziel kennt, kann man auf die Reise gehen. Schnellschüsse haben auch in der Vergangenheit schon oft nicht zum gewünschten Ergebnis geführt.
Die laufende Renovierung des Sportheimes ist nun in der Phase angekommen, in der die Optik der Außenfassade zur Diskussion stand. Den Vorschlag, Elfenbeingelb und 2 grüne Streifen, konnte man nicht befürworten. Vielmehr regete man silbergrau mit einem roten Streifen an, der auch einstimmig angenommen wurde und vor allem auch ein passendes Bild in der Öffentlichkeit abgibt.