Stammtisch am 26.11.2014

Der CSU Ortsverband, vertreten durch den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Dr. Walter Fuchs, konnte wieder circa 20 interessierte Bürger zum monatlichen Stammtisch begrüßen. Die Gemeinderatsmitglieder der CSU informierten über die aktuellen Themen, die am Tag zuvor in der Gemeinderatssitzung behandelt wurden bzw. über das Thema Musikschule, das trotz einer Zusage des Bürgermeisters nicht auf der Tagesordnung stand.

Eigentlich schon seit Jahresbeginn wird sehr kontrovers über das Thema Musikschule diskutiert. Zur Auswahl stehen zwei Varianten, zum einen die staatliche Variante als Ableger der Musikschule Rottenburg und zum anderen die private Musikwerkstatt in Abensberg, die ihr gesamtes Programm auch in Rohr anbieten würde. Dass bezüglich der Qualität keine Unterschiede bestehen würden, darüber war man sich einig, ebenso darüber, dass beide ein hervorragendes Angebot bieten. Kontrovers dagegen wurde diskutiert, ob die Kosten einer staatlichen Musikschule für die Gemeinde zu rechtfertigen sind, oder ob die private Variante, bei der die Gemeinde lediglich die Räume zur Verfügung stellen muss, zu bevorzugen wäre. Wie es in solchen Runden üblich ist, konnte und wollte man sich nicht einigen.

Als weiteres Thema wurde diskutiert, ob und welche Renovierungen an den gemeindlichen Objekten sinnvoll sind, bzw. wie mit diesen in der Zukunft verfahren werden soll. Genannt wurden hier als erstes das Freibad, dessen Renovierung knapp 2 Mio. € kosten würde. Man war schließlich der einhelligen Meinung, dass man sich eine Renovierung nicht leisten kann und, da das Freibad Bestandsschutz hat, einfach das Freibad zu lassen wie es ist. Die Alternative - Naturbad und Gesamtkonzept mit dem Sportheim - solle ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Hier wird durchaus Potential gesehen. Der Neubau des Feuerwehrhauses wurde als absolute Notwendigkeit betrachtet, schon alleine deshalb, weil damit die Attraktivität der Feuerwehr erhalten bleibt. Anders war es mit dem aktuellen Umbau des Rathauses. Hier wurden Stimmen laut, die die Priorität woanders gesehen hätten. Die aktuell festgestellten Schäden am Dach des Sportheimes würden Kosten verursachen, die zum einen nicht geplant und kalkulierbar sind und zum anderen, wenn sich dies so fortsetzt, für die Gemeindekasse zu einem Problem werden, das die Gemeinde nicht schultern kann.

In einem weiteren Thema wurden die Zuhörer über das Laabertalprojekt informiert. Der Radweg zwischen Rottenburg und Langquaid wird aufgewertet und soll dann zu einen Naherholungsgebiet werden. Zielgruppen sind die örtliche Bevölkerung, vor allem Familien mit Kindern, und natürlich auch der überregionale Tourismus, für den hier ein attraktiver Anziehungspunkt geschaffen werden soll. Die CSU will hier einen Antrag in den Gemeinderat einbringen, dass sich Rohr stärker beteiligt und aktiv Marketing in diesem Bereich betreibt. Warum soll nicht auch in Rohr ein dritter zentraler Punkt neben Rottenburg und Langquaid geschaffen werden.

 

Gratulation zu 90sten Geburtstag von Ehrenmitglied Ludwig Riedmeier aus Helchenbach

Zu den vielen Gratulanten bei der Feier zum 90. Geburtstag von Ludwig Riedmeier, Helchenbach, im Gasthof Sixt zählte auch eine Abordnung des CSU-Ortsverbandes Rohr.

Lothar Steinsdorfer, Birgit Steinsdorfer, Martin Wittmann und Dr. Walter Fuchs überreichten dem Jubilar mit den besten Glück- und Gesundheitswünschen einen Blumenstock und einen Geschenkgutschein. Sie bedankten sich bei ihrem Ehrenmitglied für die fast 40- jährige treue Mitgliedschaft und die 25 Jahre in denen Ludwig Riedmeier als Schatzmeister die Kasse des Ortsverbandes führte.

Die Gratulanten brachten ihre Hoffnung und ihren Wunsch zum Ausdruck, dass der Jubilar noch viele Jahre bei geistiger und körperlicher Gesundheit am politischen und gesellschaftlichen Leben der Marktgemeinde teilnehmen kann.

Fang die Sonnenstrahlen ein - Solarenergie zum Selbermachen

Der CSU-Ortsverband beteiligte sich am Ferienprogramm unter dem Motto „Solarenergie zum Selbermachen“. 21 wissbegierige Rohrer Kinder im Alter von 5-10 Jahren setzten sich mit der Thematik der erneuerbaren Energien für unsere Zukunft auseinander. Womit werden unsere Häuser zukünftig geheizt? Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Mit welchem Treibstoff werden die Autos dann fahren? Diese und viele weitere Fragen wurden von den Kindern anhand eines Energieposters mit dem Organisator des Nachmittags, Siegfried Steinberger, erarbeitet. Die Kinder erfuhren, dass erneuerbare Energien das Klima nicht belasten und sich von selbst „erneuern“, durch Sonnenenergie, Wasser- und Windkraft.

Mit Wissen bepackt, machten sich die Kinder nun selbst ans Werk. Aus 15 Bauteilen durften die Kinder nun eine eigene mit Solarzelle betriebene Windmühle bemalen und zusammenbauen. Eifrig wurden die Einzelteile in bunten Farben bemalt. Nach einer Stärkung waren diese getrocknet und konnten nun zusammengesetzt werden. Handwerkliches Geschick war gefragt – unter Hämmern und Klopfen, Schrauben und Kleben entstanden am Ende 21 Windmühlen die sich am sonnigen Nachmittag allesamt um die Wette drehten.

Ein weiteres Highlight des Feriennachmittags war die Rundfahrt im mit Kindern vollgepackten Elektroauto, gesteuert von Lothar Steinsdorfer, Vorsitzenden des CSU- Arbeitskreises UMWELT, KEH.

„Schee war`s“ sagten die Kinder, Helferinnen und Helfer - und hoffentlich auch nachhaltig für uns und die Zukunft unserer Windmühlenerbauerinnen und -erbauer!

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren:

Sanitär Michael u. Leonhard Waltl, Rohr; 0und1 Netzwerk- u. Datentechnik Thomas Obermeier, Rohr; Bavaria-Apotheke Dr. Walter Fuchs, Ursbach; Trockenbau Werner Gradl, Rohr; Bauunternehmen Franz Hofschuster, Rohr; Schreinerei Anton u. Hans Huber, Rohr; Transporte Steinsdorfer, Rohr und Maler Martin Kammermeier, Rohr

Ohne ihre Unterstützung wäre das Programm in dieser Qualität nicht realisierbar gewesen.

Großes Interesse an historischer Ortsbegehung

Nach der hervorragenden Resonanz der letzten Jahre organisierte auch heuer wieder der CSU-Ortsverband Rohr am 3.8.2014 eine historische Ortsbegehung. Ortsheimatpfleger Hans Lankes führte ca. 80 interessierte Bürger auf dem abwechslungsreichen Pfad durch die Geschichte des Marktes Rohr, die in Form von Gebäuden, Plätzen, Wegen und Einrichtungen immer noch präsent ist. Beginnend mit dem Kloster (entstanden 1133) und dem Klosterumfeld führte er die Teilnehmer über die Asamstraße, vorbei am ehemaligen Rohrer Krankenhaus -dem jetzigen Haus ASAM- weiter zur Lourdes-Kapelle und der ehemaligen Schmiede, dem jetzigen Autohaus Nachtmann. An den Gebäuden und Haltepunkten erklärte er neben den ortsgeschichtlichen auch die überregionalen Hintergründe und veranschaulichte sie mit Fotos und so mancher Anekdote. Er erzählte dabei auch vieles über Rohrer Originale und Eigenheiten. Als Resümee bleibt, dass Geschichte auf keinem Fall trocken ist und in staubigen Hinterzimmern stattfindet, schon gar nicht, wenn sie von so einem Kenner wie Hans Lankes gelebt und erzählt wird.